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Böse Einzelhändler

Gestern im Fernsehen eine Reportage über Aushilfen im Einzelhandel gesehen. Da Aushilfen “steuerfrei” arbeiten, gehen dem Staat hier Steuern und Sozialbeiträge verloren. Erdreistet sich nicht irgendein Gewerkschaftsheini, die Arbeit mit Aushilfen im Einzelhandel anzuprangern mit den Worten: “Die Konzerne nutzen dieses System aus, um Profit zu machen…”

Äh, hallo? Wozu eröffnen die Konzerne ihre Läden? Aus Freundlichkeit? Damit wieder ein paar Arbeitslose von der Straße weg sind?

Mal ganz davon ab, dass ich als Einzelhändler keinen einzigen Euro spare, wenn ich Aushilfen einstelle (über die ganzen pauschalen Umlagen komme ich sogar teurer, als wenn ich einer vollbeschäftigten Kraft den gleichen Stundensatz zahlen würde), betreibe ich mein Geschäft SELBSTVERSTÄNDLICH, um Geld zu verdienen. Oder geht der Gewerkschaftsheini etwa aus reinem Altruismus zur Arbeit und lebt ansonsten vom Ersparten?

*kopfkratz*

Neue Demeter Bioprodukte

Seit einigen Tagen führen wir eine ganze Reihe von Demeter-zertifizierten Bioprodukten im Sortiment, die wir von Campo Verde geliefert bekommen. Campo Verde ist ein Lieferant, der sich ausschließlich auf Demeter-Produkte spezialisiert hat. Über 50 neue Produkte dieses naturnahen Verbandes mit den strengsten Zertifizierungsregeln in Deutschland haben wir aufgenommen. Wenn man alles zusammenrechnet, haben wir bestimmt schon mehr Bio-Auswahl als mancher kleine Bioladen…

Verkostungen, Verkostungen…

In den nächsten Wochen bieten wir einige Verkostungen an. Eine gute Gelegenheit, mal die Dinge zu probieren, an denen man schon oft unentschlossen vorbei gelaufen ist:

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Delikatessen

Drei Delikatessen, deren Genuss ich mir vielleicht für ein späteres Leben aufsparen werde:

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Markenware im Billigkleid

Immer wieder kann man darüber lesen:

In den Verpackungen vieler Billigprodukte steckt in Wirklichkeit Ware, die von Markenunternehmen hergestellt wurden.  Da stellt sich natürlich die Frage: Warum überhaupt noch teure Markenlebensmittel kaufen? Was ist denn überhaupt dran an dem Mythos von der guten Qualität zum Billigpreis? Ein fiktives Interview zu dem Thema könnte vielleicht so aussehen:

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Breathing Earth

Interessante Seite: CO2-Emissionen, Geburten- und Sterberaten grafisch dargestellt.

Wussten Sie’s? - Coca Cola

Mit großem Eifer ging die Coca Cola Company zu Anfang des 20. Jahrhunderts gegen Nachahmer vor. Zu jener Zeit wurde jede Firma verklagt, der Name auch nur im Entferntesten an “Coca Cola” erinnerte. Marken wie “Coca-Nola”, “Cola-Coke”, “Coke-Ola” und ca. 7.000 andere wurden innerhalb eines Jahrzehnts einfach vom Markt “weggeklagt”.

Dabei ist die Ur-Cola selbst nur ein Plagiat.

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Milchpreis

Der Milchpreis wird zur Zeit wieder heiß diskutiert. Dabei gerät auch der Handel immer wieder ins Visier der Verbände, aber auch der Kunden. Schliesslich sind es die Läden, die sich immer wieder gegenseitig unterbieten, wenn es darum geht, zum günstigsten Preis zu verkaufen.

Hier ein paar Fakten, die ich als “kleiner Krauterer” zu dem Thema beitragen kann:

Abgeführt - Teil 2

Neues von den EC-Kartenbetrügern:

Nachdem sie bei der Polizei bis in den Abend hinein verhört worden waren, mußten die fünf Rumänen ohne festen deutschen Wohnsitz tatsächlich dort in einer Zelle übernachten, ehe sie am nächsten Mittag wieder in die Freiheit entlassen wurden. Da die Staatsanwaltschaft keine Veranlassung für einen Haftbefehl  sah, durfte die Polizei sie auch nicht mehr länger festhalten. Man konnte immerhin eine gewisse Genugtuung  bei dem zuständigen Polizeibeamten heraushören, als er erzählte, daß die Übernachtung denen ganz schön weh getan hat.

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Abgeführt

Gestern hatten wir die Gelegenheit, einige EC-Kartenbetrüger dingfest zu machen, die in den letzten acht Wochen einen Schaden von über 1.000 Euro in unserem Haus - also sprich, auf meinem Bankkonto - verursacht hatten.

Die Masche war immer die gleiche: Meist zu viert, manchmal auch zu dritt, jedoch in ständig wechselnden Besetzungen, kamen sie zum Einkaufen, während eine weitere Person draußen “um die Ecke” im abfahrbereiten Auto wartete. An der Kasse bezahlten sie dann mit - wie mir die Polizei gestern bestätigte - nagelneuen, unbenutzten Karten von Konten, die ein Guthaben von Null Euro aufwiesen. Einige Tage später, wenn die Lastschrift zurückging, hatte ich dann regelmäßig das Nachsehen.

Vermutlich hatten sie nicht damit gerechnet, daß ich der Polizei bereits nach ihrem dritten oder vierten Besuch in meinem Haus gestochen scharfe Aufnahmen vorlegen konnte, und als eine Mitarbeiterin sie gestern während des Einkaufs wiedererkannte, forderte ich eine Streife an. Diese war auch innerhalb kürzester Zeit da - gerade rechtzeitig, um die Bande am Wegfahren zu hindern und sie mit auf die Wache zu nehmen.

Dort wurden sie gestern den ganzen Nachmittag über verhört. Ich bin mal neugierig, ob ich in den nächsten Tagen Neues erfahren werde…

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